Kurzgeschichten schreibe ich, seit ich schreiben kann. Leider verschollen ist eine Geschichte aus meiner Feder, geschrieben für meine Mutter, in der sich am Ende die Einhörner ins Meer stürzen und zu Seepferdchen werden. Das war 1970, ich war zehn.

Ganze Aktenordner voller Texte füllen seit Jahren meine Regale, darunter ein früher Text, den eine textverarbeitende Schreibmaschine nachhaltig verstümmelte, sodass er nun ewig beginnen wird mit den Worten: "Ann-Ku lüchelte."

Manchmal reicht ein Begriff, der mich inspiriert, und wie aus dem Nichts entsteht ein Text. Gerne schreibe ich für Freunde, oft für besondere Ereignisse, sehr oft für das Literaturhotel Franzosenhohl in Iserlohn und seine Gäste.

Selten reiche ich einen Text zur Veröffentlichung ein, ich vergesse im Tagesgeschäft meist, mich um Ausschreibungen zu kümmern. Umso mehr freue ich mich, wenn dennoch einer veröffentlicht wird.