Mein Herz schlägt für das von mir konzeptionell mitentwickelte Literaturhotel Franzosenhohl in Iserlohn, dies ist inzwischen kein Geheimnis mehr. Wer jetzt Flüsterpropaganda vermutet, der irrt. Es hat nichts mit Flüstern zu tun, wenn man freudestrahlend und lautstark immer wieder gerne auf den wunderbaren Ort im Iserlohner Stadtwald hinweist, an dem die eigene Inspiration ihren Ursprung hat.

Das Hotel Sorglos aus "Safranträume" kann überall liegen, Johannes Sorglos kann jeder Direktor sein, der das Herz auf dem rechten Fleck trägt, für seine Visionen lebt und die Menschen, mit denen er arbeitet, darin unterstützt, sich kreativ zu entfalten.

Der wunderbare Wald um das Hotel Sorglos, in dem Roger in einem besonders verletzlichen Augenblick das Reh beobachtet, könnte überall sein. Selten habe ich so viele Rehe beobachten können, wie beim Franzosenhohl. Und sie waren immer sehr "entspannt", wenn sie im Herbst das gegorene Obst aus dem alten Obstgarten verspeist hatten und ihren Brand am Teich löschten.

Die Spülküche, in der Roger sein Praktikum absolviert, mag in manchen Hotels anders aussehen, als in meiner Fantasie. Das soll dann ruhig so sein, in "unserer" Spülküche, in der ich 2008 gefühlte Millionen Messer und Gabeln polierte - von den Gläsern mal ganz zu schweigen - , konnte ich meine Gedanken fliegen lassen.

Das Hotel Sorglos hat nur eine kleine, von Johannes Sorglos geduldete Bücherecke, die eine der Zimmerdamen pflegt. Wenn ich im Franzosenhohl im Frühjahr und im Herbst -zig aktuelle Neuerscheinungen in die Foyer-Bibliothek einsortiere, wünsche ich mir manchmal für einen Augenblick, es wäre so. *grins*

Worum ich Johannes Sorglos beneide? Um die Bühne!

Als Roger und sein Vater sich ..., ups, jetzt hätte ich fast etwas verraten. Nur so viel: Die Szene, über die ich hier nicht schreibe, spielt in meiner Fantasie vor der ehemaligen Betreiberwohnung, in der ich mit Mann und (Hund) Norbert bis Ende 2009 lebte.