Rogers vegetarisches Menü spielt ab Seite 158 (Kapitel 22) eine entscheidende Rolle. Gruber, der Küchenchef, kann damit nichts anfangen:

Grubers Gesicht war rot angelaufen. „Ich werde nie begreifen, wieso man zweihundert Gästen nur Grünzeug vorsetzt und kein Fleisch, wenn sie nicht ausdrücklich vegetarisch ordern. Wenn du mich fragst, dann gibt das nachher noch einen riesigen Zirkus, wart’s ab!“

Roger lässt sich nicht irritieren. Gut so!

Kaum war der Roman erschienen, kamen die ersten richtigen Menü-Vorschläge von echten Köchen.

Hier also der Vorschlag von Timm Schulte und Timo Wessel, Köche im Restaurant des Literaturhotel Franzosenhohl in Iserlohn:

Vorspeise

Kresse-Honig-Mousse, überraschend scharf
Nocke vom Sellerie-Parfait, angenehm mild
Petersilien-Creme, exotisch

mit gebackenen Weinbergblättern und Wildkräutersalat

Suppen-Variationen mit Pasta-Brotbröckchen

Melone-Papaya-Suppe
Kalte Kürbissuppe
grüne Tomatensuppe

Hauptgang

In Arganöl gebackene Käse-Kräuter-Knödel
auf buntem Salatnest angerichtet
Selleriestangen, gefüllt mit gelber Paprika-Creme und Dillschmand

Dessert

feine Orangencreme, im Glas angerichtet,
dekoriert mit Rosenblüten, Ringelblumen und Kornblumen
Sonnenblumenkerne
dazu feiner Kokos-Sahne-Schaum
mit einem feinen Netz aus Safranfäden